Ich bin Koch aus Leidenschaft und Beruf. Hier erzähle ich, was mich geprägt hat und was mich heute in der Küche antreibt.
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Mein beruflicher Weg
Meine Geschichte beginnt in München: Dort bin ich geboren, aufgewachsen und im Hilton München zum Koch ausgebildet worden. Anschliessend zog es mich in die Schweiz – zunächst ins Hilton Zürich. Die Messer kamen natürlich mit.
Es folgten Erfahrungen in der Sternegastronomie, in Hotels, auf Schiffen und in einer Krankenhausküche. Unterschiedliche Welten mit einer gemeinsamen Zutat: gutes Handwerk. Sie haben meinen Blick für Qualität, Organisation und eine Küche geprägt, auf die man sich verlassen kann.
Mit meiner dreijährigen Ausbildung zum Diätkoch in einem Krankenhaus und dem eidgenössischen Fachausweis kam fundiertes Wissen über Ernährung und besondere Kostformen hinzu. Denn gutes Essen soll Freude machen – und zu den Menschen passen, für die ich koche.
Meine Küche & Fermentation
Meine sardischen Wurzeln, die mediterrane Küche und meine Begeisterung für Japan prägen, was bei mir auf den Teller kommt. Dazu kommen Ideen von Restaurantbesuchen und die Neugier auf alles, was ich noch nicht gekocht habe. Gutes Handwerk ist dabei die Basis – ein bisschen Entdeckergeist gehört für mich dazu.
Besonders spannend wird es, wenn Zeit zur Zutat wird. Mit und ohne Koji entstehen in meiner Küche Miso, Garum und andere Würzen. Ich beobachte, probiere und lerne mit jedem Ansatz dazu. Dabei möchte ich Lebensmittel möglichst vollständig nutzen und auch dem eine Chance geben, was sonst schnell übrig bleibt. Aus Sauerteigbrot kann schliesslich mehr werden als Paniermehl.
Sardische Wurzeln
Sardische Wurzeln, neue Ideen.
Die sardische und die italienische Küche sind ein wichtiger Teil meiner kulinarischen Identität. Ich mag die mediterrane Vielfalt, gute Zutaten und Gerichte, die ohne viel Aufhebens überzeugen. Gleichzeitig gibt es immer etwas zu entdecken: eine unbekannte Pastaform, eine regionale Spezialität oder eine andere Art, vertraute Zutaten zuzubereiten. Da wird ausprobiert, geknetet und gekocht – schliesslich lernt man eine Küche am besten am Herd kennen.